Verfahren
Das Dräger-Luft-Extraktionsverfahren ist gut zur schnellen Bestimmung von flüchtigen Schadstoffen aus Wasser im Gelände geeignet.
Die Schadstoffe werden mittels Handpumpe und Fritteneinsatz aus einer Wasserprobe ausgestript.
An direktanzeigenden Prüfröhrchen, die für verschiedene Schadstoffe verfügbar sind, kann ein halbquantitativer Messwert abgelesen werden.
Einsatzbereiche
Das Verfahren ist besonders in Verbindung mit der direkt-push-Probenahme zur Vorauswahl bzw. Optimierung von Probenahmestandorten zur Grundwasseruntersuchungen geeignet.
In der Kombination mit Laboranalytik kann es zur horizontalen und vertikalen Kartierung und
Überwachung von Grundwasserkontaminationen eingesetzt werden.
Für folgende Schadstoffgruppen sind direktanzeigende Prüfröhrchen verfügbar:
- Leichtflüchtige, chlorierte Kohlenwasserstoffe (LCKW)
- Leichtflüchtige, aromatische Kohlenwasserstoffe(BTXE)
- Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW)