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Verfahren

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„direkt push“ Probenahmesysteme haben sich mittlerweile als eine präzise und effiziente Methode im Grundwassermonitoring etabliert. Sie werden insbesondere bei der Kartierung von Schadstofffahnen sowie beim Monitored Natural Attenuation (MNA) angewandt.

Durch den kleinen Aufschlussdurchmesser unseres Probenahmesystems (22 mm), in Verbindung mit handgeführten Schlaggeräten, ist es möglich viele Probenahmen in geringer
Zeit und mit geringem „Flurschaden“ auszuführen. Die Erkundungstiefe beträgt im Lockergestein ca. 10 m.

Die Probenahmen können exakt teufenorientiert entnommen werden (keine hydraulischen Kurzschlüsse).

Mit der Fußventilpumpe werden Stripeffekte vermieden und so ein Ausgasen flüchtiger Substanzen minimiert.

Einsatzbereiche

Das Verfahren ist besonders geeignet für die horizontale und vertikale Kartierung und Überwachung von Grundwasserkontaminationen durch folgende Schadstoffe.

- Leichtflüchtige, chlorierte Kohlenwasserstoffe (LCKW)
- Leichtflüchtige, aromatische Kohlenwasserstoffe (BTXE)
- Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW)

Besonders effektiv ist der Einsatz in Verbindung mit vor Ort Analytik z.B. mittels

- Dräger-Luft-Extraktionsverfahren und entsprechenden direktanzeigenden Prüfröhrchen
- ggf. Einsatz eines Messwagens mit Gaschromatographen

Für die Laboranalytik können Proben in
- Septumröhrchen
- Glas- / PE-Flaschen
Abgefüllt werden